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Dipl.-Ing. Wolfgang Grassberger MBA 

DI W. Grassberger 

Ziviltechniker für Elektrotechnik 

Certified Machine Safety Expert – CMSE®

UL Manufacturer Technical Representative – MTR

Ziviltechniker für ET 

Dipl.-Ing. Wolfgang Grassberger, MBA.

CE-Kennzeichnung von Maschinen

Die Maschinenrichtlinie wurde erstmals 1989 ver­öffentlicht. Diese erste Aus­gabe umfasste nur 32 Seiten. Sie sollte damals exemplarisch den freien Waren­verkehr innerhalb der Euro­päischen Wirtschafts­gemein­schaft ermöglichen und zugleich ein gutes Sicher­heits­niveau von Maschinen gewähr­leisten.

Die Maschinen­richt­linie wurde im Laufe der Jahr­zehnte mehr­mals über­arbeitet und auf zusätz­liche Maschinen und Bau­teile erweitert. Die aktuelle Aus­gabe ist 2006/42/EG und nun schon 14 Jahre alt. Die nächste Fassung wird als Euro­päische Ver­ordnung etwa im Jahr 2024 in Kraft treten.

Als Abschluss der Konformitäts­bewertung einer Maschine wird das CE-Zeichen angebracht. Es signali­siert die Erfüllung der grund­legenden Gesund­heits­schutz- und Sicher­heits­an­forder­ungen aus dem Anhang I zum Zeit­punkt des Inver­kehr­bringens. Das­selbe CE Zeichen gilt für viele Richt­linien, wie zum Beispiel für Druck­geräte. Die Zuord­nung erschließt sich erst aus der EG-Konformitäts­erklärung.

Für die meisten Maschinen darf der Her­steller die Kon­formität selbst be­werten. Für die im Anhang IV ange­führten besonders ge­fähr­lichen Maschinen, beispiels­weise zur Holz­bear­beitung mit auto­matischer Zu­fuhr des Werk­stücks müssen aber harmonisierte Normen vollständig eingehalten sein.

Der Her­steller ist verpflichtet, technische Unter­lagen zusammen­zustellen. Sie umfassen unter anderem eine Be­schrei­bung, eine Über­sichts­zeichnung, die Be­triebs­anleitung, sowie die Risiko­beurteilung.

Erfahrungs­gemäß bereitet die Erstellung der Risiko­beurteilung die meisten Kopf­schmerzen. Richtiger­weise wird sie schon am Beginn der Konstruktions­tätigkeit erarbeitet. Wo eine inhärent sichere Gestaltung unmög­lich ist, müssen folglich die Gefahren durch Schutz­maßnahmen auf ein akzeptables Rest­risiko vermindert werden.

Der Hersteller bestätigt schließlich mit der EG-Konformitäts­erklärung die Erfüllung der Schutz­ziele aus der Maschinen­richtlinie und allenfalls weiteren anwend­baren Richt­linien oder Ver­ordnungen. Die Erklärung ist als Dokument mit Außen­wirkung von einem vertretungs­befugten Organ des Her­stellers zu unter­schreiben, normaler­weise also vom Geschäfts­führer.

Seit 1995 beschäftige ich mich der Anwendung der Maschinenr­ichtline und kann Ihnen hierin mit praxis­tauglichen Konzepten zur Seite stehen.

Konformitäts­bewertungs­ver­fahren für Maschinen

Bevor schluss­endlich das Typen­schild mit dem CE-Kenn­zeichen an einer neuen Maschine ange­bracht wird, muss deren Überein­stimmung mit den grund­legenden Sicher­heits- und Gesund­heits­schutz­anforder­ungen der Maschinen­richt­linie nach­ge­wiesen sein. Diese soge­nannte Konformitäts­bewertung ist für Maschinen, im Gegen­satz zu anderen Produkten wie beispiels­weise Medizin­produkten, relativ einfach. Sie darf in den meisten Fällen vom Her­steller in eigener Verant­wortung vorge­nommen werden. Darin stehe ich Ihnen aller­dings gerne mit meiner Erfahrung zur Seite.

Nur für wenige Ausnahme­fälle muss eine benannte Stelle einge­schaltet werden, beispiels­weise eine der vier TÜV Organisationen. Anhang IV der Maschinen­richt­linie zählt besondere Maschinen auf, darunter Kreis­sägen, Hobel- und Fräs­maschinen, Hand­ketten­sägen für die Holz­bear­beitung; Pressen; Aufzüge; abnehm­bare Gelenk­wellen; und einiges mehr. Jedoch kann der Her­steller gegebenenfalls auch für diese Maschinen alle Anforder­ungen der Maschinen­richt­linie durch Anwendung harmoni­sierter Normen selbst berück­sichtigen.

Konformitätsbewertungsverfahren 1 der Maschinenrichtlinie
Konformitätsbewertungsverfahren 2 der Maschinenrichtlinie
Konformitätsbewertungsverfahren 3 der Maschinenrichtlinie

Die Maschinen­richt­linie legt folgendes fest:

Anhang IV Anhang IV der Maschinen­richt­linie zählt be­sonders gefähr­liche Ma­schinen auf.
Harmonisierte Normen Auch die im Anhang IV aufge­führten Maschinen dürfen vom Hersteller in eigener Verant­wortung als konform beurteilt werden. Dabei müssen aber alle Anforder­ungen des Anhang I durch Anwendung von harmoni­sierten Normen voll­ständig berück­sichtigt werden (Artikel 12, Absatz 3 und 4).
Umfassende Qualitäts­sicherung Wie in Anhang X beschrie­ben, unterhält der Her­steller ein zuge­lassenes Qualitäts­sicherungs­system für Konstruk­tion, Ferti­gung, Abnahme und Prüfung der Maschinen. Damit gewähr­leistet er deren Über­ein­stimmung mit den Anforder­ungen der Maschinen­richt­linie. Das System wird in regel­mäßigen Ab­ständen von einer benannten Stelle auditiert.
Technische Unter­lagen Der Her­steller bewertet selbst die Konformität anhand der tech­nischen Unter­lagen. Dazu zählen unter anderem: Zeichnungen, Strom­lauf- und Pneumatik­pläne, Funktions­beschrei­bung, Risiko­beurtei­lung (Anhang VII Teil A).
Interne Fertigungs­kontrolle Der Her­steller prüft, ob die zusammen­gebaute Maschine tatsächlich den Unter­lagen entspricht, und validiert ihre Sicherheit (Anhang VIII Absatz 3).
EG-Konfor­mitäts­erklärung Der Hersteller oder Importeur füllt für die betreffende Maschine die Erklärung mit den Angaben gemäß Anhang II A aus. Sie wird vom Geschäfts­führer unter­schrieben.
CE-Kenn­zeichnung Das CE-Zeichen laut Anhang III muss neben die Hersteller­bezeichnung auf das Typen­schild gedruckt werden.
Baumuster­prüfung Eine benannte Stelle prüft anhand der Technischen Unter­lagen ob das vorge­stellte Muster der Maschine den Anforderungen entspricht (Anhang IX).

Europäische Bestimmungen zur Sicher­heit von Maschinen (Arbeitsmitteln) sollen zum Einen den freien Waren­verkehr, zum Anderen einen Mindest-Schutz der Arbeit­nehmer gewährleisten. Aus diesen beiden im Vertag von Rom erstmals beschlossenen Grunds­ätzen ergeben sich Pflichten für Her­steller und Importeure, sowie für Betreiber von Maschinen (Arbeitgeber).

Hersteller und Importeure

Jede Maschine, die Sie ent­werfen und kon­stru­ieren, oder nach Europa impor­tieren, muss den grund­legenden An­forder­ungen der Maschinen­richt­linie 2006/42/EWG, sowie einiger weiterer Richt­linien entsprechen. Auf­grund meiner umfang­reichen Aus­bildung und Kon­struktions­er­fahrung unter­stütze ich bei der prak­tischen und kosten­günstigen Um­setzung dieser Vor­schriften.

Betreiber von Maschinen

Als Arbeit­geber sind Sie ver­pflichtet, sichere Arbeits­mittel zu betreiben. Auf­grund meiner jahr­zehnte­langen Er­fahrung auf dem Gebiet der Maschinen­sicher­heit führe ich erst­malige und wieder­kehrende Über­prüfungen durch. Bei der Be­schaffung, Ab­nahme, Auf­stellung und Inbetrieb­nahme neuer Maschinen vertrete ich Ihre Inter­essen gegen­über Lieferan­ten und Her­stellern.

Unter anderem stehe ich Ihnen für die folgenden Dienstleistungen zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie mich hinsichlich Ihrer speziellen Bedürfnisse.

Für Maschinenhersteller

  • FMEA hin­sicht­lich Maschinen- oder Anlagen­sicher­heit
  • Kostengünstige und praxis­taug­liche Sicher­heits­kon­zepte
  • Risiko­be­urteilung
  • Fest­legen erforder­licher Per­formance Level
  • Schutz­einrich­tungen auf den Stand der Technik bringen
  • Funktionale Sicher­heit einschl. Hydraulik, Pneumatik
  • Nach­weis der er­reich­ten Per­formance Level mit SISTEMA
  • Validierung der Sicher­heits­soft­ware mittels Analyse und Test
  • Schulungen für Konstruk­teure, Projekt­leiter, Vertrieb

Für Arbeitgeber

  • Lasten­heft für Maschinen­sicher­heit erstellen
  • Abnahme neuer Maschinen beim Her­steller
  • Prüf­pläne für Arbeits­mittel erstellen
  • Wirk­samkeit bestehen­der Schutz­maßnahmen über­prüfen
  • Maßnahmen zur Gefahrenverhütung fest­legen
  • Gefahren­analyse bei ver­änder­ten Einsatz­bedin­gungen
  • Funktions­fähig­keit der Sicher­heits­einrich­tungen prüfen
  • Sicherheits­ab­schaltung von Gas­brennern prüfen
  • Agenden eines Lasers­chutz­beauf­tragten

Zünd­gefahren­bewertung

Bei der Kon­struktion einer Ma­schine zur Ver­wendung in möglicher­weise explo­siver Atmosphäre müssen gemäß ATEX-Richt­linie die folgen­den primären, sekun­dären und kon­struk­tiven Schutz­maß­nahmen (soweit es jew­eils mög­lich ist) in dieser Reihen­folge umge­setzt werden:

  1. Ersatz oder Ver­min­derung der brenn­baren Stoffe;
  2. Vermeiden wirk­samer Zünd­quellen;
  3. Aus­wirkung einer Explosion begrenzen.

Die meisten Maschinen zur Ver­wendung in möglicher­weise ex­plosiver Atmos­phäre müssen von einer notifi­zierten Stelle (wie bei­spiels­weise einer der TÜV-Organisa­tionen) ein­zeln oder als Bau­muster geprüft werden. Ich er­stelle alle dafür not­wendigen Dokumente u.a.:

  • Risiko­be­urteilung zum Explosions­schutz
  • Zündgefahren­bewertung
  • Ggfs. Validierung der Zünd­uellen-Überwachung

Explosions­schutz-Dokument

Wenn ein Arbeit­geber Maschinen in möglicher­weise explosions­fähiger Atmosphäre betreibt, schreibt die VEXAT-Ver­ordnung dazu ein Explosions­schutz-Doku­ment vor. Es ent­hält u.a. die folgen­den Informa­tionen:

  • Explosions­gefahren im Normal­betrieb, bei Störun­gen, Instand­haltung, Reini­gung, etc.;
  • Zur Gefahren­ver­meidung erforder­lichen Schutz­maßnahmen;
  • Örtliche Fest­legung der Ex-Zonen;
  • Eignung aller Arbeits­mittel (Maschinen, Anlagen, PSA).

Die Erstellung des Explosions­schutz-Dokumentes erfordert das Spezial­wissen eines Maschinen-Herstellers, das aber nicht zur Kern­kompetenz eines Produzenten zählt. Ich ver­fasse dieses Dokument in Ihrem Namen sorg­fältig und effizient, und berück­sichtige die von Ihnen fest­ge­legten organi­satori­schen Maß­nahmen.

Zivil­techniker in Österreich

Die Bezeichnung Zivil­techniker wurde 1913 in Österreich-Ungarn eingeführt. Als öster­reichisches Spezifikum sind Zivil­techniker Personen mit öffent­lichem Glauben, sie errichten Urkunden mit Beweiskraft (§292 Zivilprozessordnung – ZPO).

Zu den Zivil­technikern zählen die Ingenieur­konsulenten und die Architekten.

Voraussetzung für die Berufs­bezeichnung sind ein Studium, einschlägige Praxis, das Ablegen der Zivil­techniker­prüfung und das Leisten eines Eides. Die Prüfung umfasst Verwaltungs­recht, Betriebs­wirtschaft, einschlägige fachliche Vorschriften, sowie das Berufs- und Standes­recht.

Zivil­techniker erbringen im Allgemeinen planende, prüfende, überwachende koordinierende, treu­händerische Leistungen. Ferner nehmen Zivil­techniker Messungen vor, erstellen Gutachten und vertreten ihre Auftraggeber vor Behörden.

Logo der Kammer für Ziviltechniker

Als Zivil­techniker habe ich Verschwiegen­heits­pflicht und unterliege den disziplinarischen Bestimmungen des Ziviltechniker­gesetzes.

Als Ingenieur­konsulent für Elektro­technik stelle ich Ihnen mein umfang­reiches Wissen und meine praktische Erfahrung auf dem Gebiet des Maschinen- und Anlagenbaues, im Besonderen der Maschinen­sicherheit zur Verfügung. Als Zivil­techniker bin ich nicht zur gewerblichen Aus­führung berechtigt. Durch diese Trennung vertrete ich Ihre Belange ohne jeden Interessen­konflikt.

Umsetzung einiger Richt­linien für Maschinen­her­steller bzw. Importeure in öster­reichisches Recht

Die folgen­den euro­päischen Richt­linien be­treffend Maschinen­sicherheit haben in Österreich gesetzliche Gültig­keit. Jede von Ihnen konstruierte oder importierte Maschine muss den auf sie zutreffenden Vor­schriften entsprechen.

Damit darf die betreffende Maschine dann in Österreich und ebenso im gesamten euro­päischen Wirtschafts­raum in Verkehr gebracht werden. Dazu zählt auch die Ver­wendung im eigenen Betrieb.

Anhang I der Maschinen­richt­linie schreibt viele konkrete Maßnahmen vor. Die Anforder­ungen sind kurz und prägnant formuliert, manche aber zuweit von der Alltags­sprache entfernt. Dennoch ist Anhang I eine gute Anleitung für den Konstrukteur. Dasselbe gilt auch für die ATEX- und die Druck­geräte-Richt­linie.

Leider beschränken sich die anderen hierunter angeführten Richt­linien auf sehr allgemein formulierte Ziele, aus denen sich keinerlei praktisch umsetz­bare Gestaltung ent­nehmen lässt. Hierzu muss man sich der einschlä­gigen Normen bedienen.

Maschinenrichtlinie

RICHT­LINIE 2006/42/EG DES EURO­PÄISCHEN PARLAMENTES UND DES RATES vom 17. Mai 2006 über Maschinen und zur Änderung der Richt­linie 95/16/EG (Neufassung)

MSV 2010

Ver­ordnung des Bundes­ministers für Wirt­schaft und Arbeit über die Sicher­heit von Maschinen und von Sicherheits­bau­teilen für Maschinen (Maschinen-Sicher­heits­verordnung 2010 – MSV 2010)

Niederspannungsrichtlinie

RICHT­LINIE 2014/35/EU DES EURO­PÄISCHEN PARLAMENTES UND DES RATES vom 26. Februar 2014 zur Harmoni­sierung der Rechts­vorschriften der Mit­glied­staaten über die Bereit­stellung elektrischer Betriebs­mittel zur Ver­wendung innerhalb bestimmter Spannungs­grenzen auf dem Markt (Neufassung)

NSpGV

Verordnung des Bundes­ministers für Wissen­schaft, Forschung und Wirt­schaft über elektrische Betriebs­mittel zur Verwendung inner­halb bestimmter Spannungs­grenzen (Nieder­spannungs­geräte­ver­ordnung 2015 – NspGV 2015)

EMV-Richtlinie

RICHT­LINIE 2014/30/EU DES EURO­PÄISCHEN PARLAMENTES UND DES RATES vom 26. Februar 2014 zur Harmoni­sierung der Rechts­vorschriften der Mit­glied­staaten über die elektro­magnetische Ver­träglichkeit (Neu­fassung)

EMVV 2015

Ver­ordnung des Bundes­ministers für Wissen­schaft , Forschung und Wirt­schaft über elektro­magnetsiche Ver­träglich­keit (Elektro­magnetische Ver­träglich­keitsv­erordnung 2015 – EMVV 2015)

Radio-Richtlinie

RICHT­LINIE 2014/53/EU DES EURO­PÄISCHEN PARLAMENTES UND DES RATES vom 16. April 2014 über die Harmoni­siserung der Rechts­vor­chriften der Mitglied­staaten über die Bereit­stellung von Funk­anlagen auf dem Markt und zur Auf­hebung der Richt­linie 1999/5/EG

FMaG 2016

Bundes­gesetz über die Markt­über­wachung von Funk­anlagen (Funk­anlagen-Markt­über­wachungs-Gesetz – FMaG 2016)

ATEX-Richtlinie

RICHT­LINIE 2014/34/EU DES EURO­PÄISCHEN PARLAMENTES UND DES RATES vvom 26. Februar 2014 zur Harmoni­sierung der Rechts­vor­schriften der Mit­gliedstaaten für Geräte und Schutz­systeme zur bestimmungs­gemäßen Ver­wendung in explosions­gefährdeten Bereichen (Neufassung)

ExSV 2015

Ver­ordnung des Bundes­ministers für Wissen­schaft, Forschung und Wirt­schaft über Geräte und Schutz­systeme zur bestimmungs­gemäßen Ver­wendung in explosions­gefährdeten Bereichen (Explosions­schutzver­ordnung 2015 – ExSV 2015)

Druckgeräte-Richtlinie

RICHT­LINIE 2014/68/EU des Euro­päischen Parlamentes und des Rates vom 15. Mai 2014 zur Hamoni­sierung der Rechts­vorschriften der Mitglied­staaten über die Bereit­stellung von Druck­geräten auf dem Markt (Neufassung)

DGVO

Verord­nung des Bundes­ministers für Wissen­schaft, Forschung und Wirt­schaft über Druck­geräte (Druck­geräte­verordnung - DGVO)

Umsetzung einiger Richt­linien für Arbeitgeber in öster­reichisches Recht

Der europäische Rat hat gemäß Artikel 137 über die soziale Sicherheit des Vertrages vom Rom eine Rahmenrichtlinie zum Arbeitsschutz verabschiedet.

Diese Mindestanforderung wurde mit dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz in österreichisches Recht umgesetzt.

Rahmenrichtlinie zum Arbeitsschutz

RICHT­LINIE 89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit

ASchG

Bundesgesetz über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (ArbeitnehmerInnenschutzgesetz - ASchG)

Zur Rahmen­richt­linie 89/391/EWG wurden 20 Einzel­richt­linien über die Sicher­heit am Arbeits­platz verabschiedet. Hier folgt eine Auswahl daraus.

Diese Richtl­inien wurden zumeist mittels Verordnungen in öster­reichisches Recht umgesetzt.

Erste Einzelrichtlinie

Richt­linie 89/654/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindest­vorschriften für Sicherheit und Gesund­heits­schutz in Arbeits­stätten (Erste Einzel­richtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richt­linie 89/391/EWG)

AStV

Verordnung der Bundes­ministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales, mit der Anforderungen an Arbeits­stätten und an Gebäuden auf Bau­stellen fest­gelegt und die Bauarbeiter­schutz­verordnung geändert wird (Arbeits­stätten­verordnung – AStV)

Zweite Einzelrichtlinie

RICHT­LINIE 2009/104/EG DES EURO­PÄISCHEN PARLAMENTES UND DES RATES vom 16. September 2009 über Mindest­vorschriften für die Sicher­heit und Gesund­heits­schutz bei Benutzung von Arbeits­mitteln durch Arbeit­nehmer bei der Arbeit (Zweite Einzel­richt­linie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richt­linie 89/391/EWG)

AM-VO

Verordnung des Bundes­ministers für Wirt­schaft und Arbeit über den Schutz der Arbeit­nehmer­Innen bei der Benutzung von Arbeits­mitteln (Arbeits­mittel­verordnung - AM-VO) und mit der die Bauarbeiter­schutz­verordnung geändert wird

Vierte Einzelrichtlinie

Richt­linie 90/269/EWG des Rates vom 29. Mai 1990 über die Mindestv­orschriften bezüglich der Sicher­heit und des Gesund­heits­schutzes bei der manuellen Handh­abung von Lasten, die für die Arbeit­nehmer insbesondere eine Gefährdung der Lenden­wirbel­säule mit sich bringt (Vierte Einzel­richt­linie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richt­linie 89/391/EWG)

§64 ASchG

§64 des Bundes­gesetzes über die Sicher­heit und Gesund­heits­schutz bei der Arbeit (Arbeitnehmer­Innenschutz­gesetz - ASchG)

Neunte Einzelrichtlinie

Richt­linie 92/58/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 über Mindest­vorschriften für die Sicher­heits- und/oder Gesund­heits­schutz­kenn­zeichnung am Arbeits­platz (Neunte Einzel­richt­linie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richt­linie 89/391/EWG)

KennV
Anhang I

Verordnung der Bundes­ministerin für Arbeit, Gesund­heit und Soziales über die Sicher­heits- und Gesund­heits­schutz­kenn­zeichnung (Kenn­zeichnungs­verordnung - KennV)

ATEX-Use-Directive

Richt­linie 1999/92/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 1999 über Mindest­vorschriften zur Ver­besserung des Gesund­heits­schutzes und der Sicher­heit der ­Arbeitnehmer, die durch explosions­fähige Atmosphären gefährdet werden können (Fünfzehnte Einzel­richt­linie im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richt­linie 89/391/EWG)

VExAT

Verordnung des Bundes­ministers für Wirtschaft und Arbeit über den Schutz der Arbeit­nehmer/innen vor explosions­fähigen Atmosphären und mit der die Bau­arbeiter­schutz­ver­ordnung und die Arbeits­mittel-Ver­ordnung geändert werden (Ver­ordnung explosions­fähige Atmosphären – VEXAT)

16. Einzelrichtlinie

Richt­linie 2002/44/EG des Euro­päischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über Mindest­vorschriften zum Schutz von Sicher­heit und Gesund­heit der Arbeit­nehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einw­irkungen (Vibrationen) (16. Einzel­richt­linie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richt­linie 89/391/EWG) - Gemeinsame Erklärung des Euro­päischen Parlaments und des Rates

17. Einzelrichtlinie

Richtlinie 2003/10/EG DES EURO­PÄISCHEN PARLAMENTES UND DES RATES vom 6. Februar 2003 über Mindest­vorschriften zum Schutz von Sicher­heit und Gesund­heit der Arbeit­nehmer vor der Gefährdung durch physikalische Ein­wirkungen (Lärm) (17. Einzel­richtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richt­linie 89/391/EWG)

VOLV

Verordnung über den Schutz der Arbeit­nehmer/innen vor der Gefährdung durch Lärm und Vibra­tionen (Ver­ordnung Lärm und Vibra­tionen – VOLV)

19. Einzelrichtlinie

Richt­linie 2006/25/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. April 2006 über Mindest­vorschriften zum Schutz von Sicher­heit und Gesund­heit der Arbeit­nehmer vor der Gefährdung durch physikalische Ein­wirkungen (künst­liche optische Strahlung) (19. Einzel­richt­linie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richt­linie 89/391/EWG)

VOPST

Ver­ordnung über den Schutz der Arbeit­nehmer/innen vor der Ein­wirkung durch optische Strahlung (Ver­ordnung optische Strahlung – VOPST)

20. Einzelrichtlinie

Richtlinie 2013/35/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (elektromagnetische Felder) (20. Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG) und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/40/EG

VEMF

Ver­ordnung des Bunde­sministers für Arbeit, Soziales und Konsumenten­schutz über den Schutz der Arbeit­nehmer/innen vor der Ein­wirkung durch elektro­magnetische Felder (Ver­ordnung elektro­magnetische Felder – VEMF)

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